Whistleblowing – Der Entwurf eines Hinweisgeberschutzgesetzes

20.07.2022

In einer neuen Folge des Podcast „Weggeforscht“ der Forschungsstelle Recht im DFN sprechen die wissenschaftlichen Mitarbeiter Justin Rennert und Johanna Voget über den Referentenentwurf eines Hinweisgeberschutzgesetzes zur Umsetzung der EU-Richtlinie zum Schutz von Hinweisgebern.

Hintergrund der Gesetzgebung sind die aktuellen Whistleblowing-Fälle, wie der Wirecard-Skandal, die Cum-Ex-Geschäfte und die Facebook Enthüllungen zum Umgang mit Falschinformationen und Hassrede. Hinweisgerberinnen und Hinweisgeber leisten einen wichtigen Beitrag zur Aufdeckung von Missständen in Unternehmen mit teils immensen wirtschaftlichen, politischen oder gesellschaftlichen Konsequenzen. In der Vergangenheit gab es oft Fälle, in denen Hinweisgeber infolge einer Meldung oder Offenlegung von Missständen im Unternehmen benachteiligt wurde. Dem soll nun begegnet werden, indem derartige Repressalien ausgeschlossen werden.

Wer sich über die Einzelheiten des Gesetzentwurfs lieber in schriftlicher Form informieren möchte, findet in der hier verlinkten August Ausgabe des DFN-Infobrief Recht einen ausführlichen Beitrag von Justin Rennert.

Ein Transkript der Folge findet sich hier.