Datenklau bei Facebook, BGH-Leitentscheidung im Facebook-Scraping-Komplex
Im Jahr 2021 erregte ein großer Datendiebstahl die weltweite Aufmerksamkeit, infolgedessen die Daten von mehr als 500 Millionen Nutzern des sozialen Netzwerks „Facebook“ öffentlich zugänglich gemacht wurden. Doch welche rechtlichen Konsequenzen kann es haben, wenn personenbezogene Daten durch eine Sicherheitslücke öffentlich zugänglich gemacht werden? Kommt es dabeimöglicherweise zu Verletzungen der Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung? Und können Betroffene in einem solchen Fall für den Verlust der Kontrolle überihre Daten Schadensersatz fordern?
Die wissenschaftlichen Mitarbeiter Ole-Christian Tech und Marc-Philipp Geiselmann befassen sich in dieser Folge mit dem wegweisenden Urteil des Bundesgerichtshofs, welches sich mit diesen Fragen beschäftigt. Ebenso wird die Entscheidung der Richterinnen und Richter beleuchtet, in diesem Fall erstmals ein sogenanntes Leitentscheidungsverfahren durchzuführen. Genaueres lässt sich im auch DFN-Infobrief Recht 03/2025 nachlesen.